Unfallchirurgie (Heidelberg, Germany) | 2025 | Michelitsch C, Stillhard PF, Sommer C
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[Indexed for MEDLINE] Conflict of interest statement: Einhaltung ethischer Richtlinien. Interessenkonflikt: Gemäß den Richtlinien des Springer Medizin Verlags werden Autoren und Wissenschaftliche Leitung im Rahmen der Manuskripterstellung und Manuskriptfreigabe aufgefordert, eine vollständige Erklärung zu ihren finanziellen und nichtfinanziellen Interessen abzugeben. Autoren: C. Michelitsch: A. Finanzielle Interessen: Als Referent zum Thema Pilonfrakturen bei verschiedenen nationalen (Schweiz) AO-Kursen/-Tagungen, durchgeführt von der AO Trauma Switzerland. Hierbei kein Honorar, sondern lediglich Spesen (Reise, Kost und Unterkunft) erhalten |. – B. Nichtfinanzielle Interessen: angestellter Leitender Unfallchirurg, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kantonsspital Graubünden, 7000 Chur, Schweiz | Mitgliedschaften: AO Trauma Switzerland, Swiss College of Surgeons (SCS), Swiss Trauma Society (STS). P. H. Stillhard: A. Finanzielle Interessen: gelegentliche Vorträge zum Topic „Pilonfrakturen“ national und international für die AO, hierbei lediglich jeweils Kostenerstattung. – Bezahlte Beratungsleistungen, interne Schulungsvorträge, Gehaltsbezug o. Ä.: Technische Kommission von Fa. Bonebridge. – B. Nichtfinanzielle Interessen: angestellter Leitender Unfallchirurg, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kantonsspital Graubünden, 7000 Chur, Schweiz | Mitgliedschaften: AO Trauma Switzerland, Swiss College of Surgeons (SCS), Swiss Trauma Society (STS). C. Sommer: A. Finanzielle Interessen: Referent an zahlreichen nationalen und internationalen Kongressen/Kursen zum Thema Pilonfrakturen, dabei aber nie ein Honorar, sondern lediglich Spesen (Reise, Kost und Unterkunft) erhalten |. – B. Nichtfinanzielle Interessen: angestellter Chefarzt Unfallchirurgie, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kantonsspital Graubünden, 7000 Chur, Schweiz | Mitgliedschaften: AO Trauma Switzerland, Swiss College of Surgeons (SCS), Swiss Trauma Society (STS), Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) | Mitglied der AO Technischen Kommission (AOTC): dabei Chair der LEGEC, der NGPTF und der PTPTF. Wissenschaftliche Leitung: Die vollständige Erklärung zum Interessenkonflikt der Wissenschaftlichen Leitung finden Sie am Kurs der zertifizierten Fortbildung auf www.springermedizin.de/cme . Der Verlag: erklärt, dass für die Publikation dieser CME-Fortbildung keine Sponsorengelder an den Verlag fließen. Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien. 17. Unfallchirurgie (Heidelb). 2024 Feb;127(2):103-109. doi: 10.1007/s00113-023-01403-z. Epub 2024 Jan 2. [Treatment strategies for fracture-related infections with concurrent soft tissue damage]. [Article in German; Abstract available in German from the publisher] Alt V(1), Rupp M(2), Kerschbaum M(2), Prantl L(3), Geis S(3). Author information: (1)Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Regensburg (UKR), Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053, Regensburg, Deutschland. volker.alt@ukr.de. (2)Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Regensburg (UKR), Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053, Regensburg, Deutschland. (3)Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Regensburg (UKR), Regensburg, Deutschland. Fracture-related infections are the predominant complication following surgical fracture treatment. The distal lower leg, e.g., in pilon tibial fractures, is at a high risk of infection due to poor soft tissue coverage, particularly in cases of open fractures in this area. Fracture-related infections with significant soft tissue damage require special attention alongside treatment of the infection itself. In general, the principle is that healing of fracture-related infection is not possible without sufficient soft tissue coverage. Therefore, it is crucial to integrate both soft tissue damage and fracture-related infection into a comprehensive treatment plan from the beginning. An interdiscpilinary treatment approach between trauma and plastic surgery is often necessary and beneficial. In cases, where fracture fixation devices or bone is exposed, mid- or long-term use of vacuum-assisted wound therapy is not advisable due to a higher risk of reinfection. Hence, an interdisciplinary treatment strategy involving trauma and plastic surgery should prioritize early soft tissue closure, referred to as the "orthoplastic approach". If this cannot be done in the own hospital, early patient transfer is indicated to ensure optimal interdisciplinary therapy with early soft tissue closure and simultaneous trauma surgical treatment to control the infection and enable bone healing. Free fasciocutaneous or muscle flap techniques in combination with adequate trauma surgical and antibiotic therapy lead to good reliable results in these situations. Publisher: Frakturassoziierte Infektionen sind gefürchtete Komplikationen nach operativer Frakturversorgung. Vor allem der distale Unterschenkel ist (z. B. bei Pilon-tibiale-Frakturen) aufgrund der schlechten Weichteildeckung einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Im besonderen Maße gilt dies v. a. für offene Frakturen in diesem Bereich. Frakturassoziierte Infektionen mit bedeutsamen Weichteilschaden bedürfen, neben der Behandlung der frakturassoziierten Infektion selbst, einer besonderen Aufmerksamkeit aufgrund des Weichteildefekts. Generell gilt das Prinzip, dass ohne eine suffiziente Weichteildeckung eine Ausheilung der frakturassoziierten Infektion nicht möglich ist. Daher gilt es, sowohl den Weichteilschaden als auch die frakturassoziierte Infektion von Anfang an in ein schlüssiges Behandlungskonzept zu bringen. Hierzu ist oftmals eine Kooperation zwischen Unfallchirurgie und Plastischer Chirurgie notwendig und sinnvoll. In Fällen, bei denen das Osteosynthesematerial bzw. Knochen freiliegen, ist die mittel- oder gar langfristige Anwendung von vakuumassistierter Wundtherapie nicht sinnvoll, da diese mit einem höheren Reinfektionsrisiko verbunden ist. Daher sollte in einer interdisziplinären Behandlungsstrategie aus Unfallchirurgie mit Plastischer Chirurgie ein frühzeitiger Weichteilverschluss („ortho-plastic approach“) angestrebt und durchgeführt werden. Sollte dies in der eigenen Klinik nicht möglich sein, so ist eine frühzeitige Verlegung des betroffenen Patienten indiziert, um eine optimale interdisziplinäre Therapie mit zeitnahem Weichteilverschluss und gleichzeitiger unfallchirurgischer Therapie zur Kontrolle der Infektion und knöcherner Ausheilung zu gewährleisten. Freie fasziokutane oder Muskellappenplastiken in Kombination mit adäquater unfallchirurgischer und antibiotischer Therapie führen zu guten und verlässlichen Ergebnissen in diesen Situationen. © 2023. The Author(s), under exclusive licence to Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature. DOI: 10.1007/s00113-023-01403-z
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